Installation auf MacBook: Unterschied zwischen den Versionen

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==siduction verwenden==
 
==siduction verwenden==

Version vom 21. Januar 2018, 03:08 Uhr

In diesem Artikel wird beschrieben, wie auf einem MacBook (13", Mitte 2009) siduction Linux installiert werden kann.

Dieser Artikel ist "in progress", gerne RS/Feedback an Spike_DE im IRC oder hier auf der [Diskussionsseite].

Direktes Booten vom USB-Stick

Wenn man während des Neustarts beim MacBook die Taste "alt" gedrückt hält, erscheint ein Boot-Menü.

Zumindest sollte es das, bei mir bleibt das MacBook immer auf einem grauen Hintergrund stehen, sobald der siduction-Stick drin steckt. Daher versuche ich Variante 2, Dual-Boot.

Dual-Boot

Die Installation von Linux als alleiniges Betriebssystem scheint signifikant schwieriger zu sein, weshalb hier zunächst die Dual-Boot-Variante beschrieben wird.

Platz schaffen

Damit Linux Platz hat, muss zunächst das Mac-OS auf so wenig Platz wie möglich reduziert werden. In der Regel sind ältere Benutzer und deren Daten angelegt, die bei der Installation von Linux nicht mehr nötig sind. Folgende Schritte wurden daher durchgeführt:

  1. einen neuen User anlegen (Systemsteuerung -> Benutzer & Gruppen) und ihm Admin-Rechte (Systemverwaltung) geben.
  2. neu starten und als der neue Benutzer anmelden
  3. alle alten Benutzer entfernen incl. der Benutzerordner
  4. über die Systemsteuerung alle unnötigen Programme entfernen. Am besten nur die behalten, die nicht gelöscht werden können (entsprechende Meldung erscheint).
  5. neu starten
  6. das "Festplattendienstprogramm" aufrufen und die Partition verkleinern
    • links die Festplatte anklicken (nicht die Partition!)
    • rechts oben auf "Partition" klicken und die Partition so weit möglich reduzieren (5-10 GB Luft für das Mac-OS können nicht schaden).
      Nach dem Anwenden kann das Reduzieren der Partition eine ganze Weile dauern, weil ggf. Daten in den entsprechend verbleibenden Bereich verschoben werden müssen, die vorher im hinteren Brereich der Festplatte lagen.
    • eine SWAP-Partition anlegen (2-facher Arbeitsspeicher)
    • gewünschte Linux-Partitionen anlegen (Rest der Festplatte am Stück oder zwei Partitionen für root "/" (z.B. 50GB) und "/home" (Rest), je nach Geschmack). Zunächst den Typ "FAT" wählen.
  7. neu starten

Nach diesen Aktionen kann im Terminal mit

diskutil list

das Ergebnis überprüft werden. Es könnte z. B. so aussehen:

/dev/disk0 (internal, physical):
  #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
  0:      GUID_partition_scheme                        *500.1 GB   disk0
  1:                        EFI EFI                     209.7 MB   disk0s1
  2:                  Apple_HFS Yosemite SSD            36.4 GB    disk0s2
  3:                 Apple_Boot Recovery HD             650.0 MB   disk0s3
  4:       Microsoft Basic Data SWAP                    13.4 GB    disk0s4
  5:       Microsoft Basic Data ROOT                    100.0 GB   disk0s5
  6:       Microsoft Basic Data HOME                    349.0 GB   disk0s6
/dev/disk2 (external, physical):
  #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
  0:      GUID_partition_scheme                        *8.0 GB     disk2
  1:       Microsoft Basic Data                         151.6 KB   disk2s1
  2:                        EFI NO NAME                 2.9 MB     disk2s2
  3:       Microsoft Basic Data                         1.8 GB     disk2s3

Installation Boot-Loader

Als Boot-Manager bietet sich das Programm rEFIt an, falls es mit dem Boot-Manager der Linux-Distribution Probleme geben sollte.

http://refit.sourceforge.net

Der Vorteil des alten rEFIt liegt in dem Vorhandensein eines DMG-Images zur Installation als Mac-App.
Um das Programm zu starten, das DMG-anklicken und dann mit "Rechtsknick -> Öffnen" das gewünschte Element starten. Da das Programm nicht von Apple zertifiziert wurde, kann es nicht mit einem normalen Doppelklick geöffnet werden!

Die neue Version (fort):

http://www.rodsbooks.com/refind/

ist leider nicht als DMG erhältlich.

Auch nach mehreren Reboots erschien bei mir kein rEFIt-Boot-Manager. Also greifen wir zur manuellen "Hilfsmethode". Wir führen im Terminal folgenden Befehle aus:

cd /efi/refit
./enable.sh

Beim nächsten Reboot begrüßt mich das rEFIt Auswahlmenü und es lässt sich auswählen, welches der installierten Betriebssysteme gestartet werden soll. Bisher ist nur das MacOS vorhanden, mit dem wir nun jedoch siduction installieren.

Installation siduction

Da meine USB-Sticks von meinem MacBook nicht erkannt wurden (sobald er im Mac steckt, hängt sich dieser beim Booten auf; bleibt einfach auf grauem Hintergrund stehen, nach dem die USB-Stick-LED einige male geflackert hat...) brauchen wir ein anderes Medium.

Installationsmedium DVD erstellen

Also brennen wir das gewünschte siduction-Image mit dem Festplatten-Dienstprogramm auf eine DVD. Zunächst einen DVD-Rohling einlegen. Zum Übertragen des Image auf die DVD gibt es zwei Möglichkeiten:

  • die ISO-Datei auf den linken Bereich des Festplattendienstprogrammes ziehen
  • auf der ISO-Datei einen Rechtsklick und dann "Brennen auf Medium ..." auswählen.

Das MacBook sollte beim Brennvorgang wenig bewegt werden, also am besten vor dem Start des Brennvorganges das MacBook auf einen festen Grund stellen; nicht auf dem Schoß behalten.

Installation

Anschließen das MacBook rebooten und die "alt"-Taste gedrückt halten, damit wir in das Bootmenü gelangen. Dort wählen wir die DVD aus, die fälschlicherweise mit "Windows" benannt wird. Die Option "EFI Boot" führt ebenfalls zum Starten von siduction.

Die Installation verläuft prinzipiell wie gewohnt und hinlänglich bekannt.

  • Sprache wählen
  • Boot von CD/DVD

Folgende Probleme könnten auftreten:

Failed to mount sqashfs filesystem

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siduction verwenden

Bei nächsten Neustart bietet uns rEFIt das siduction als Startoption an.

Um Siduction dauerhaft automatisch als erstes zu starten, …

Nacharbeiten

Folgende Nacharbeiten waren bei mir nötig: